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The HPI Procurement Glossary.

Soon you will find here a brief introduction to what is behind the services of HPI.
The HPI Procurement Glossary is presently being prepared.

A

A-Teile

A-Teile sind strategische Teile, werden in geringen Mengen benötigt und haben einen hohen Wert für die Produktion.

ABC Analyse

Die ABC-Analyse ist ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren. Sie teilt eine Menge von Objekten in die Klassen A, B und C auf. Eine typische ABC-Analyse gibt z.B. an, welche Produkte am stärksten am Umsatz eines Unternehmens beteiligt sind (A) und welche am wenigsten (C).

Assessment

Der Begriff Assessment bezeichnet die systematische Vorgehensweise zur Erhebung, Analyse und anschließenden Auswertung von Daten zu einem bestimmten Untersuchungsbereich.

B

B-Teile

B-Teile sind spezifische Teile, werden häufig benötigt und haben einen mittleren Wert für die Produktion.

B2B (Business to Business)

B2B ist ein Teil der Distributionspolitik, bei der sich ein Unternehmen mit seinem Angebot an ein in der Wertschöpfungskette nachgelagertes Unternehmen wendet.

Benchmarking

Benchmarking ist die Methode, mit der ein Unternehmen Best Practices identifizieren, verstehen, auf die eigene Situation anpassen und implementieren kann.

Beschaffung

Die Beschaffung sorgt für die Bereitstellung der zur Produktion benötigten, jedoch nicht selbst hergestellten Sachgüter und Dienstleistungen in der erforderlichen Menge, der richtigen Qualität, zur richtigen Zeit, am gewünschten Ort und zu einem möglichst günstigen Preis.

Beschaffungsdienstleister

Der Begriff des Beschaffungsdienstleisters, im englischen auch als Procurement Service Provider (PSP) bezeichnet, steht für die Gesamtheit aller externen Dienstleister, die den Einkauf eines anderen Unternehmens unterstützen.

Beschaffungsmanagement

Das Beschaffungsmanagement hat das Ziel, gemeinsam mit den Lieferanten und gegebenenfalls mit einem Beschaffungsdienstleister die Wertschöpfungsleistung des Unternehmens zu steigern.

Beschaffungsobjekte

Unter Zugrundelegen des Beschaffungsbegriffes im engeren Sinne können folgende Beschaffungsobjekte unterschieden werden: Rohstoffe, Hilfsstoffe, Halb- und Fertigfabrikate, Betriebsstoffe, Handelswaren.

Best Practices

Der Begriff Best Practice wird auch Erfolgsmethode genannt. Wenn ein Unternehmen nach best practice vorgeht setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere, machen.

Betriebsstoffe

Betriebsstoffe sind kein Bestandteil des fertigen Produktes und werden im Produktionsprozess verbraucht.

BMEcat

BMEcat ist das Resultat einer vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) gestarteten Initiative zur Entwicklung eines Standards für die elektronische Datenübertragung für elektronische Produktkataloge. Aktuell ist Version 1.2 am meisten verbreitet.

Business Process Outsourcing

Business Process Outsourcing (BPO) wird als die Übertragung eines bzw. mehrerer Geschäftsprozesse an einen externen Dienstleister beschrieben.

C

C-Teile

C-Teile sind Materialien, wie z.B.: Büroartikel, Werkzeuge, Verpackungsmaterial, die gemessen am gesamten Einkaufsvolumen einen sehr kleinen Anteil haben und die trotz niedrigstem Stückpreis unverhältnismäßig hohe Prozesskosten verursachen.

Car Policy

Englischer Oberbegriff für Dienstwagenregelungen, Dienstwagenordnung und Fuhrparkrichtlinien.

Category Service Providing

Beim Category Service Providing (CSP) übernimmt der Dienstleister die operativen, materialgruppenspezifischen Beschaffungsprozesse für ausgewählte Produkte und Services. Weiterhin erfolgt eine starke Spezialisierung auf eine Materialgruppe, wie zum Beispiel MRO-Materialien oder Flottenmanagement.

D

Desktop-Puchasing-System (DPS)

DPS ist eine Software Applikation, die die Beschaffung von Gütern mit geringer strategischer Bedeutung und hohem Automatisierungspotential elektronisch unterstützt.

Dezentraler Einkauf

Der dezentrale Einkauf zeichnet sich durch Vielfalt der zu beschaffenden Produkte, großer Eigenständigkeit verschiedener Bereiche im Unternehmen, sowie bei starker Streuung der Unternehmensbereiche aus. Hier gilt ?Experten kaufen ihre ?Dinge? selbst ein".

Dienstleistung

Die Dienstleistung bezeichnet volkswirtschaftlich betrachtet, eine Leistung, die nicht der Produktion eines materiellen Gutes dient und bei der auch nicht der materielle Wert eines Endproduktes im Vordergrund steht.

Dienstwagenordnung

Die Dienstwagenordnung regelt die Nutzungsberechtigung, Halterpflichten, die Prozesse für Bestellung, Lieferung und Rückgabe, die Rechte und Pflichten, Budgets und Zuzahlungen sowie die Verantwortlichkeiten zwischen Arbeitgeber und angestellten Nutzern von Dienst- und Firmenfahrzeugen.

Dienstwagenüberlassungsvertrag

Ist der Vertrag, der die Rechte und Pflichten zwischen Arbeitgeber und angestelltem Nutzer des Dienstwagens regelt. Er leitet sich inhaltlich aus der Dienstwagenordnung ab.

Direkte Güter

Direkte Güter sind die Güter, die direkt an dem Produktionsprozess beteiligt sind, wie z.B. Metall für ein Autowerk.

Double Sourcing-Strategie

Double Sourcing konzentriert sich auf zwei Lieferanten, die in einem internen Wettbewerb stehen und die Absicherung gegenüber Lieferausfällen ermöglichen.

e

e-Procurement

e-Procurement ist die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien für die elektronische Unterstützung und Integration von Beschaffungsprozessen.

eBusiness

Bei dem e-business geht es um den Einsatz von Internettechnologien, mit denen ein Unternehmen seine Prozesse optimieren, die Produktivität steigern und die Effizienz erhöhen kann. e-business ermöglicht die einfache Kommunikation mit Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden, die Verbindung zu Back-End-Datensystemen und die Ausführung sicherer e-Commerce-Transaktionen. e-Business stellt einen Oberbegriff für e-Commerce und e-Procurement dar.

eCl@ss (eClass)

eCl@ss ist der Standard für Materialklassifikation und Warengruppen und basiert auf einer hierarchischen Gliederung der Produkte auf vier Ebenen sowie einer standardisierten Merkmalbeschreibung, die als Merkmalleiste bezeichnet wird. eCl@ss ist ein Standard für den Informationsaustausch zwischen Lieferanten und Kunden. Der eCl@ss e.V. wurde im Dezember 2000 in Köln gegründet und hat die generelle Aufgabe, die strategische Weiterentwicklung sowie die Aktualisierung und Pflege der Klassifikation sicherzustellen.

eCommerce

eCommerce steht für die Möglichkeit, Produkte und Services über das Internet zu kaufen und zu verkaufen. Dazu zählen auch die Onlinepräsentation von Produkten und Services sowie Auftragsbearbeitung, Rechnungsstellung, Kundenservice und die Verarbeitung von Zahlungen und Transaktionen.

eShop (Electronic Shop)

eShop steht für die Betriebsform des Handels, die alle Funktionen eines stationären Handelsbetriebes auf einem elektronischen Medium leistet. Der Electronic Shop wird als Softwarepaket angeboten.

E

EDIFACT

Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport (EDIFACT) ist die internationale Norm für einen Datenaustausch, der die einheitliche Darstellung von Massendaten bei der unternehmens- und branchenweiten Auftragsabwicklung im Geschäfts- und Handelsverkehr regelt. Die Norm wurde von der UN entwickelt.

Efficient Consumer Response (ECR)

ECR steht für Unternehmenspolitik, die eine engere Vernetzung der Supply Chain (Logistik) und des Category Managements (Absatz) vorsieht.

Einkauf

Der Einkauf ist ein Teilgebiet der Beschaffung und bezieht sich auf externe Lieferanten. Er umfasst nicht die Beschaffung von Kapital, Personal, Information und Rechten, sondern von Waren und Produkten gegen Geld.

Elektrotechnische Informationsmodell (ETIM)

ETIM ist ein Klassifikationsstandard zur technischen Beschreibung der Güter der Elektroindustrie. ETIM ist ein Standard für elektronische Produktkataloge, in denen die Produkte nach vordefinierten Merkmalen beschrieben und in zwei Ebene hierarchisch eingeordnet werden. ETIM wird bisher überwiegend in der Elektrobranche eingesetzt, soll jedoch in europaweite übergeordnete Standards einbezogen werden.

Energie

Energie ist eine physikalische Zustandsgröße und bedeutet in der Physik: Die im System gespeicherte Arbeit oder die Fähigkeit des Systems, Arbeit zu verrichten. Die Energie kann in verschiedenen Energieformen auftreten, beispielsweise mechanisch oder thermisch.

Energiequelle

Der Begriff Energiequelle beschreibt allgemein eine Möglichkeit, Nutzenergie für eine Anwendung zu gewinnen. Energiequellen nach dem allgemeinen und politischen Sprachgebrauch dienen der Gewinnung von Nutzenergie (Strom, Heizwärme, Antriebsenergie) für den Gebrauch durch den Menschen.

Energieträger

Mit dem Ausdruck Energieträger werden im engeren Sinn Rohstoffe oder Stoffe bezeichnet, die in chemischer oder nuklearer Form Energie speichern und daher für die Energiegewinnung oder den Energietransport nutzbar gemacht werden bzw. werden können.

Energieträger

Mit dem Ausdruck Energieträger werden im engeren Sinn Rohstoffe oder Stoffe bezeichnet, die in chemischer oder nuklearer Form Energie speichern und daher für die Energiegewinnung oder den Energietransport nutzbar gemacht werden bzw. werden können.

Energieträger (fossil)

Die fossilen Energieträger sind aus Biomasse entstandene Stoffe, die, durch Sedimentschichten von der Atmosphäre abgeschlossen, nicht verrotten konnten und so ihre chemische Energie erhielten. Fossile Energieträger sind Kohle, Erdgas, Erdöl und Methanhydrat.

Enterprise Resource Planning (ERP)

ERP ist das Planungssystem zur optimalen Einpassung der eingehenden Aufträge in den Produktionsprozess. Verbunden werden u.a. folgende Systeme: (1) Produktionssystem, (2) Finanzsystem, (3) Personalsystem, (4) Vertriebssystem, (5) Materialwirtschaftssystem.

F

Fertigfabrikate

Fertigfabrikate gehen als Teil- oder Baugruppen in das Produkt ein. Sie sind bereits bearbeitet oder vormontiert und besitzen einen höheren Reifegrad als Hilfsstoffe.

File Transfer Protocol (FTP)

Das "File Transfer Protocol" ist ein Datei-Übertragungsprotokoll, das auf dem Internet-Protokoll TCP/IP basiert. Mit FTP kann man Text-, Bild-, Programm-, Ton- und Videodateien von einem anderen Rechner, dem FTP-Server, herunterladen oder auf ihn hinaufladen.

Finanzleasing

Finanzierung: hier eines Firmenfahrzeugs - durch Leasing. Verträge, die im Rahmen des steuerlichen Leasingerlasses geschlossen wurden, werden formal als Finanzierungsleasing- Verträge bezeichnet, obwohl Leasing eine Nutzungsüberlassung und keine traditionelle Finanzierungsform darstellt. Es wird zwischen Operating Lease und Finance Lease unterschieden. Operating Lease: der Leasinggeber trägt das Restwertrisiko. Finance-Lease: der Leasingnehmer trägt das Restwertrisiko.

Fleetmanagement

Fleetmanagement ist die englische Bezeichnung für Fuhrparkmanagement.

Flotte

Flotte bezeichnet den Verbund von mehreren gleichartigen Verkehrsmitteln wie Fahrzeuge, Flugzeuge oder Schiffe.

Flottenmanagement

Im automobilen Bereich ist Flottenmanagement ein Synonym für Fuhrparkmanagement.

Fuhrpark

Fuhrpark bezeichnet die Gesamtheit der Fahrzeuge eines Unternehmens oder einer speziellen Nutzergruppe im Unternehmen. Synonym von Fahrzeugflotte.

Fuhrparkkosten

Fuhrparkkosten ist der Oberbegriff für die Betriebs- und Finanzierungskosten, die der Gesamtheit der Fahrzeuge eines Unternehmens direkt zugeordnet werden können.

Fuhrparkmanagement

Das Fuhrparkmanagement ist die Gesamtheit der Prozesse, Verfahren und Verwaltungsaufgaben, die direkt oder indirekt mit der Beschaffung, Nutzung und Verwertung eines oder mehrerer gewerblicher Fahrzeuge zusammenhängt. Es wird entweder vom Leasingnehmer selbst oder größtenteils von einem externen Fuhrparkdienstleister erbracht.

Fuhrparkverwaltung

Die Fuhrparkverwaltung ist ein Teilbereich aus dem Fuhrparkmanagement, der Begriff Fuhrparkverwaltung wird dann genutzt, wenn Finanzleasing kein Bestandteil ist, also reine Verwaltungsaufgaben.

Fullserviceleasing

Fullserviceleasing ist Finanzleasing ergänzt um Serviceleistungen wie Wartung und Reparatur, Abwicklung von Schadensfällen und ähnliches, welche vom Leasinggeber gegen eine feste monatliche Servicepauschale selbst erbracht beziehungsweise bei Dritten von ihm zugekauft werden.

G

General Features of Supplier Relations Modell

Das Modell differenziert die vier Schwerpunkte Lieferantenbasis, vertikale Kooperationsintensität, Materialgruppe und horizontale Kooperationsintensität.

Global Sourcing

Bei Global Sourcing wird der Gesamtmarkt als potenzielle Bezugsquelle angesehen. Es handelt sich um eine bewusste und systematische Ausdehnung der Beschaffung auf internationale Beschaffungsquellen aus strategischen Gründen.

Güter

Als ökonomisches Gut oder auch wirtschaftliches Gut bezeichnet man allgemein sämtliche Mittel oder Leistungen, die direkt oder indirekt der Bedürfnisbefriedigung dienen.

H

Halbfabrikate

Halbfabrikate gehen als Teil- oder Baugruppen in das Produkt ein. Sie sind bereits bearbeitet oder vormontiert und besitzen einen höheren Reifegrad als Hilfsstoffe.

Handelswaren

Handelswaren werden nicht erzeugt und gehen nicht in den Produktionsprozess ein. Sie ergänzen lediglich als nahezu unverändert verkaufte Waren das Sortiment.

Hedging

Das Hedgegeschäft ist ein Sicherungsgeschäft zur Ausschaltung oder Begrenzung von Preisrisiken.

Hilfsstoffe

Hilfsstoffe haben einen ergänzenden Charakter sind aber durchaus wichtig. Der Mengenanteil am Fertigprodukt ist unbedeutender.

I

Indirekte Güter

Indirekte Güter, wie z.B. Rohstoffe, sind Güter die nicht unmittelbar in den Wertschöpfungsprozess aufgenommen werden.

K

Katalog (elektronische)

Alle Hersteller veröffentlichen ihr Produktangebot in Form von Katalogen, die sie an ihre Kunden weitergeben. Diese Kataloge enthalten alle für einen Artikel wichtigen Informationen inklusive Preistabellen, Aufschlägen, Zubehör-Artikel usw. Der Vorteil ist, dass die Daten im Warenwirtschaftssystem des Händlers zur Bearbeitung von Angeboten und Aufträgen direkt benutzt werden können.

L

Lieferantenbasis

Die Lieferantenbasis lässt sich in die geografische Struktur und die Lieferantenanzahl einteilen.

Lieferantenbasis - Geografische Struktur

Die geografische Struktur definiert die regionale Herkunft der Lieferanten, dass heißt betrachtet man den weltweiten Beschaffungsmarkt (Global Sourcing) oder kauft man bei den Lieferanten vor Ort ein (Local Sourcing).

Lieferantenbasis - Lieferantenanzahl

Das Merkmal Lieferantenanzahl beschreibt, wie viele Lieferanten für die Versorgung in einer speziellen Materialgruppe eingesetzt werden (Single vs. Multiple Sourcing).

Lieferantencontrolling

Mit Lieferantencontrolling wird die fortlaufende Überprüfung und Überwachung der Leistungserfüllung der Lieferanten bezeichnet.

Logistik

Logistik ist ein System, das zunächst im Unternehmen, aber auch unternehmensübergreifend mit Lieferanten und Kunden, eine optimale Versorgung mit Materialien, Teilen und Modulen für die Produktion ? und auf der anderen Seite natürlich der Märkte bedeutet. Bereiche der Logistik sind u.a. die Transportlogistik, die Lagerlogistik, Kontraktlogistik.

M

Make-or-Buy

Make-or-Buy ist die Überlegung, ob einzelne Bestandteile des Produktspektrums im eigenen Unternehmen hergestellt werden (Eigenfertigung) oder ob es günstiger ist, diese Komponenten von Lieferanten zu kaufen (Fremdbezug).

Management

Management ist die Bezeichnung für die Führung von Institutionen jeder Art (z. B. Unternehmen, Verbände, Parteien) sowie für die Gesamtheit der Personen, die diese Funktion ausüben.

Marktplatz (elektronischer)

Elektrischer Markt findet auf dem Electronic Commerce statt. Grundlegende Ablaufeinheiten sind u.a.: (1) Informationsphase: Der Konsument informiert sich über bedarfsrelevante Anbieter und Produkte. (2) Vereinbarungsphase: Konsument und Anbieter schließen einen Vertrag nach der Einigung über die Konditionen. (3) Transaktionsphase: Konsument und Anbieter tauschen Geld gegen Ware.

Materialwirtschaft

Die Materialwirtschaft umfasst sämtliche Vorgänge in der Unternehmung, die auf eine wirtschaftliche Bereitstellung von Materialen hinzielt. Sie koordiniert den Warenfluss zwischen Lieferanten, Kunden, Bedarfsträgern und den Lagern.

Mengenbündelung

Die Mengenbündelung zielt auf die Zusammenfassung von Materialbedarf und die anschließende gebündelte Vergabe an den Lieferanten ab.

Merkantiler Minderwert

Verminderter Wiederverkaufswert eines in Stand gesetzten Unfallfahrzeugs im Vergleich zu einem unfallfreien Fahrzeug selben Typs, Alters und Kilometerstandes. Der Geschädigte erhält für diesen merkantilen Minderwert gegenüber der Versicherung einen Ausgleichsanspruch, wenn das beschädigte Fahrzeug maximal 60 Monate alt ist und der Kilometerstand unter 100.000 km liegt.

Mobilitätsgarantie

Mobilitätsgarantie bezeichnet die Garantie des Automobilherstellers bei Fahrzeugausfall wegen eines technischen Defekts (Mobilitätsbeeinträchtigung), Aufwendungen für Hotelübernachtungen, Bahnfahrten, Mietwagen etc., die daraus entstehen, zu übernehmen. Der Umfang der Aufwandsentschädigung unterscheidet sich nach Anbieter.

Multi Sourcing

Multi Sourcing ist eine Beschaffungsstrategie, bei der bewusst eine Vielzahl von Lieferanten in den Beschaffungsprozess eingebunden werden.

O

Offene Kalkulation

Die Offene Kalkulation bezeichnet eine Abrechnungsart im Fullserviceleasing. Der Leasingnehmer zahlt eine feste Monatspauschale pro Fahrzeug für vereinbarte Serviceleistungen wie Inspektion, Reifenwechsel, Reparaturen etc. Der Leasinggeber verauslagt die Kosten für Serviceleistungen, die von Dritten im Rahmen des Vertrages zugekauft werden.

Online-Reporting

Online - Reporting sind Stichtagsaktuell aufbereitete Fuhrparkkosten wie Leasingrate, Tank-, Service-, Schadenkosten, Vertrags-, gefahrene KM etc., die in verschiedenen Berichtsformaten direkt im Internet beim Fuhrparkdienstleister angeschaut und/oder herunter geladen werden können.

Open Catalog Interface (OCI)

OCI beschreibt den Datenaustausch zwischen dem SAP B2B Procurement System und einem externen Katalog. Das B2B-OCI erlaubt die Übertragung von ausgewählten Waren und Dienstleistungen von einem externen Katalog zu einem B2B Procurement System von SAP. Der externe Katalog kann sich entweder im Intranet eines Unternehmens oder im Internet befinden. Das B2B-OCI wird innerhalb von mySAP.com für Beschaffungsprozesse verwendet.

Operative Beschaffung

Die operative Beschaffung baut auf die strategische Beschaffung auf, indem sie die Abwicklung beim Auftreten eines konkreten Bedarfes regelt.

Outsourcing

Ursprünglich stammt der Begriff von ?outside resource using?, Ressourcen von außen nutzen. Das Konzept verlagert einzelne Unternehmensprozesse nach außen.

o

openTRANS

Die openTRANS-Initiative mit führenden deutschen und internationalen Unternehmen unter der Leitung von Fraunhofer IAO, hat sich die Standardisierung von Geschäftsdokumenten (Auftrag, Lieferschein, Rechnung etc.) zum Ziel gesetzt, die Grundlage für die elektronische System-zu-System-Kommunikation ist.

P

Portal

Unter Portal versteht man ein Internetangebot, das von vielen Internetnutzern als Einstiegs- und Navigationsseite benutzt wird. Business Protale stellen Funktionen für Geschäftskunden bereit. So werden viele Unternehmensseiten zu hochwertigen funktionellen Portalen (auch Extranets) ausgebaut.

Procurement Outsourcing

Procurement Outsourcing (PO) beinhaltet sämtliche operative und strategische Beschaffungsaktivitäten für eine Vielzahl von Materialgruppen, die i.d.R. nicht zum Kerngeschäft eines auftraggebenden Unternehmens gehören und an einen Beschaffungsdienstleister ausgelagert werden.

Produktion

Der Begriff Produktion bezeichnet jede menschliche oder maschinelle Tätigkeit, die auf Herstellung von Gütern oder Dienstleistungen abzielen. Dazugehört die: Produktion von Werkzeugmaschinen, von Bankleistungen, von Haushaltsleistungen und von Studienleistungen.

Q

Qualität

Qualität wird nach DIN EN ISO 9000:2005, der gültigen Norm zum Qualitätsmanagement, als Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt, definiert.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement ist der Oberbegriff für alle Tätigkeiten, Führungsaufgaben und Methoden, die zur Planung, Sicherung, Verbesserung und Prüfung der Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung gehören.

R

Restwert

Restwert ist der tatsächliche oder kalkulierte Wert des Leasingfahrzeugs nach Ablauf oder bei vorzeitiger Auflösung des Leasingvertrages.

Rohstoffe

Rohstoffe werden von der Natur bereitgestellt, sie sind unbehandelt oder nur geringfügig bearbeitet und gehen als Hauptbestandteil in die Fertigproduktion ein.

S

Sachgüter

Sachgüter sind im Unterschied zu Dienstleistungen und Rechten alle materiellen Güter.

Schadenmanagement

Schadensmanagement bezeichnet die Gesamtheit der Prozesse und Verfahren, die zur Abwicklung von Schadensfällen eines Fuhrparks notwendig sind. Die Dienstleistung Schadenmanagement wird meist im Rahmen eines Fullserviceleasing-Vertrages von der Leasinggesellschaft angeboten und durchgeführt.

Single Sourcing

Unter Single Sourcing wird die Konzentration auf eine Beschaffungsquelle verstanden.

Sourcing

Sourcing umfasst vorgangsunabhängige Tätigkeiten zur Analyse des Marktes, die Auswahl und die Entwicklung von Lieferanten und die Vorbereitung sowie den Abschluss und die Einführung von Verträgen.

Standardisierungsgrad

Der Standardisierungsgrad beschreibt inwieweit, über eine Standardisierung der Materialien, Lieferantenbeziehungen optimiert werden können.

Strategische Beschaffung

Die strategische Beschaffung ist zum einen als materialgruppenübergreifend im Rahmen der Beschaffungsgesamtstrategie zu definieren. Zum anderen geht es um die Ausgestaltung des strategischen Beschaffungsprozesses für eine Materialgruppe, an dessen Ende im Idealfall der Abschluss eines Rahmenvertrages steht.

Supply Chain Management

Supply Chain Management wird im englischen Sprachraum synonym für den Begriff Logistik verwendet und bedeutet die intelligente Planung und Steuerung von Wertschöpfungsketten.

T

Third Party Procurement

Ganz konkrete Teilprozesse des Beschaffungsprozesses werden bei der Variante Third Party Procurement vom Dienstleister übernommen. Das Leistungsangebot kann sich dabei sowohl auf strategische als auch auf operative Beschaffungsprozesse beziehen.

Transportlogistik

Die Transportlogistik im eigentlichen Sinne beschäftigt sich mit der physikalischen Verbringung von Gütern (fest, flüssig, gasförmig) zwischen verschiedenen Orten innerhalb von Logistiknetzwerken.

U

UN/SPSC

Der Universal Standard Products and Services Classification (UN/SPSC) -Standard ist eine durch die Vereinten Nationen vorgegebene Produktklassifikation. Der Standard stellt ein universales Klassifikationsschema für unterschiedlichste Produktgruppen zum weltweiten Einsatz dar und basiert auf Klassifikationen, die das Unternehmen DUN & Bradstreet entwickelt hat.

Unternehmensprozess

Der Unternehmensprozess ist eine Folge von Schritten, um ein Geschäftsergebnis zu erzielen. Im Gegensatz zum Projekt wird der Prozess öfter durchlaufen. Unternehmensprozesse gehen oft über Abteilungen und Betriebs-grenzen hinweg und gehören zur Ablauforganisation eines Betriebs.

V

Verpackung

Aus beliebigen Materialien hergestellte Produkte zur Aufnahme, zum Schutz, zur Handhabung, zur Lieferung oder zur Darbietung von Waren, die vom Rohstoff bis zum Verarbeitungserzeugnis reichen können und vom Hersteller an den Vertreiber oder Endverbraucher weitergegeben werden.

Vertikale Kooperationsintensität

Die vertikale Kooperationsintensität ist einer der Schwerpunkte zur Beschreibung der Beschaffungsstrategie. Betrachtet wird hier, in welchem Umfang Lieferanten in die Produktentwicklung einbezogen werden (Entwicklungseinbindung) sowie der Umfang der durch die Lieferanten erbrachten Wertschöpfung (Wertschöpfungsumfang).

W

Wertanalyse

Wertanalyse versteht sich als ein Wirksystem zum Lösen komplexer Probleme. Sie dient der Entwicklung und Verbesserung von Produkten, technischen Abläufen und anderen Vorgängen in allen Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Wertminderung

Wertminderung bezeichnet die Reduzierung des Wiederverkaufswertes eines Fahrzeugs aufgrund von Schäden, Alter oder Kilometerstand.

Wertschöpfungskette

Der Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung besteht nicht nur aus dem eigentlichen Produkt oder der Dienstleistung, sondern im Einzelfall aus sehr vielen verschiedenen Komponenten, die in den ?Wertschöpfungsstufen? entstehen; mehrere Wertschöpfungsstufen stellen somit die Wertschöpfungskette dar.

Wertschöpfungsprozess

Der Wertschöpfungsprozess umfasst alle Vorgänge, die zur Erfüllung des Kunden-wunsches beitragen. Die Wertschöpfung ist optimal, wenn der Ressourcenverbrauch minimal ist, bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Durchlaufzeiten und Qualität.

Z

Zentraler Einkauf

Der gesamte Einkauf wird von einer Abteilung für das ganze Unternehmen erledigt, in großen zentralistischen Organisation meist am Unternehmenssitz.