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Beschaffungsdienstleister als Wertschöpfer nutzen (www.bme.de, 12/2010)

Vor allem für mittelständische Unternehmen liegt in Bereichen, denen in guten Zeiten meist wenig Beachtung, geschenkt wird, hohes Sparpotenzial. Beispiel Telekommunikation: Bei Tausenden von verschiedenen Tarifen, Produkten und Services wird es immer schwieriger, den Marktüberblick zu behalten. Für Unternehmen, die mehr als 100 Mobilfunk- oder Datenkarten haben, macht sich die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen externen Beschaffungsexperten schnell bezahlt.

Grundsätzlich gilt, dass der gezielte Zukauf von Dienstleistungen in der Beschaffung bei weitem günstiger ist, als das erforderliche Personal im Unternehmen vorzuhalten. Allerdings geht es bei der Auslagerung von Einkaufs- und Logistikprozessen keineswegs darum, Einkaufsabteilungen der Unternehmen zu schwächen oder gar obsolet zu machen. Ganz im Gegenteil: Im Haus muss stets genug Know-how verbleiben, um Dienstleister kompetent zu führen. Ziel ist, den Einkauf im Unternehmen zu stärken, damit diesem mehr Zeit für seine strategischen Kernaufgaben bleibt.

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